10.07.2026 – Nächstes Offenes Treffen – Themenvorschlag: Wie AFD und Trump stoppen? Perspektiven jenseits von Verboten und Sitzblockaden

This image has an empty alt attribute; its file name is BaldursgateAnarchyBunt-1024x432.jpg

Am Freitag, den 10.07.2026 findet unser nächstes Kennenlerntreffen statt. Um das ganze etwas zu strukturieren gibt es neben zwei Phasen, wo wir einander und die Gruppe vorstellen – jetzt jedes Mal mit einem Vorschlag für ein Diskussionsthema. Selbstverständlich ist immer nur ein Vorschlag.
Unser Vorschlag für den 10.07 ist:

Themenvorschlag für den 10.07: Wie AFD und Trump stoppen? Perspektiven jenseits von Verboten und Sitzblockaden

Perspektivlosigkeit Armut, Einsamkeit, Menschenfeindlichkeit und Autoritarismus lassen sich nicht einfach verbieten. Genau sowenig wie gerade Parteitage durch Sitzblockaden oder Demos gestoppt werden. Wie können wir die AFD jenseits einer staatlichen Logik von Protest und Verbot bekämpfen? Was können wir dabei vom Widerstand in Minneapolis, Minnesota und anderen Orten im von den USA beanspruchten Gebiet lernen? Und solidarische gegenüber den Menschen dort sein? Welche Perspektiven hat eine selbstorganisierter Widerstand gegen Autoritarismus?
Und ist nicht eher radikale Gesellschaftsveränderung die Antwort als die Ausweitung der staatlichen Macht?

Hier auch nochmal die allgemeine Ankündigung

Die Weltlage scheint aussichtslos. Das Wachstum des Faschismus ist sehr vielen bewusst.
Manche wollen aus Angst vor Veränderung, dass es noch schlimmer wird, den Status Quo um jeden Preis verteidigen. Andere suchen die Hoffnung in immer wieder auf schrecklichen Weise gescheiterten Utopien wie der Sowjetunion.

Ihre Antwort hat eines gemeinsam – sie bedeutet mehr Mach für den Staat – mehr Kontrolle, mehr Herrschaft. Immer weniger Freiheit. Am Ende wird dann nach unten getreten gegen die Beherrschten statt gegen die Institutionen der Herrschaft.

Dieser Einladung ist nicht für sie. Dieser Text ist für dich, wenn du daran zweifelst oder es ablehnst.

Freiheit, Kreativität, Selbstbestimmung und Solidarität – sie wirken im ferner – wie eine Utopie, die unerreichbar ist. Dabei sind Menschen weder von Natur aus unterdrückerisch noch ist die jetzige Art zu leben alternativlos.
Wir glauben nur, dass es nichts anderes geben kann, weil wir von Staat und Kapitalismus, von Patriarchat und Kolonialismus, von Abelismus und Anthropzentrismus¹ dazu gebracht werden dies zu verinnerlichen.

Wir wollen in Bochum einen Ort schaffen, der uns erinnert, dass Menschsein – das Leben – etwas anderes sein kann. Er soll keine Freiraum sein, sondern ein Ort der Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, ein Ort des Widerstandes und ein Ort der Erinnerung daran, dass Menschsein und Leben nicht so sein müssen.

Bis wir diesen Ort haben, treffen wir uns jeden 2ten Freitag (Nächste Termine: 10.07, 14.08, 11.09 ) zum Kennlernen und Diskutieren in einem Café in der Bochum Innenstadt. Zeit: 15:30 -18.00 Uhr
Ort auf Anfrage per Mail an fannysandfanyas.riseup.net oder per Signal über diesen Link.

Falls du an den Termin(en) keine Zeit habt, besteht auch die Möglichkeit was Anderes auszumachen.
Melde dich dich einfach bei uns.